Natur- & Umweltschutz im wachsenden Potsdam

In einer dicht besiedelten Stadt wie Potsdam lassen sich natürliche Ressourcen nur durch klare Grenzen ihrer Nutzung in guter Qualität erhalten. Potsdam hat dazu mit seinem Klimaschutzkonzept, dem Lärmschutz– und Luftreinhalteplan wichtige Rahmenvorgaben beschlossen, die konsequent umgesetzt und weiterentwickelt werden müssen. In Stadtteilkonferenzen als neues Format des kommunalen Klimaschutzes soll Engagement sichtbar und gestärkt, Dialog- und Beteiligungsmöglichkeiten erprobt werden.

Der heiße Sommer im letzten Jahr hat gezeigt, wie wichtig der Erhalt von Grünflächen und grünen Adern durch Potsdam für Stadtklima und Wasserhaushalt ist. Mit einem Ökobudget soll die Stadt ein ressortübergreifendes Steuerungsinstrument erhalten, mit dem Budgetgrenzen für die Nutzung natürlicher Ressourcen und Ziele für die Umweltqualität gesetzt werden.

Ausreichend Wasser in guter Qualität soll es auch in Zukunft geben. Dazu braucht es

  • effiziente Anlagen zur Abwasserbehandlung und -wiederverwendung sowie zur Trinkwasseraufbereitung
  • sparsamen Umgang mit kostbarem Trinkwasser
  • Großflächenversickerung auf geeigneten Flächen und Grundwasserneubildung über Uferfiltration

Durch Achtsamkeit beim Einkaufen und kluge Wiederverwendung können wir selbst viel Abfall vermeiden. Mit einer Wertstofftonne (statt der gelben Tonne) können wertstoffgleiche Abfälle besser gesammelt werden, ein zusätzlicher Wertstoffhof im Potsdamer Norden vermeidet lange Wege zum Recycling.