Fraktionsvorsitzende Silke Reimer sagt dazu: „Manchmal muss man sich schon sehr wundern. Da bekommt der vom Jugendhilfeverein Paragraph 13 geführte Jugendclub nach vielen Jahren des Bangens endlich moderne Räume mit viel Platz, der Träger freut sich auf die neuen Räume – und Uwe Adler (SPD) behauptet, der im Ribbeckeck beheimatete Jugendclub werde ersatzlos gestrichen. Auch wir bedauern den Verlust des Ribbeckeck als besonderen Ort für Jugendliche. Aber man muss sagen: So ein Verhalten schafft Verunsicherung und hilft den Jugendlichen nicht weiter.
Was wir stattdessen brauchen, ist eine sachliche Debatte darüber, wo wir in Zukunft das städtische Geld einsetzen und investieren wollen, um den größten Nutzen für Kinder und Jugendliche, aber auch andere soziale und auch ökologische Themen zu erzielen. Ganz sicher gehört dazu ein kritischer Blick auf die geplanten Einsparungen im Haushalt, aber nicht um den Preis, einen falschen Eindruck zu erwecken, nur weil der geplante neue Jugendclub auf der falschen Seite des Volksparks liegt. Das ist unredlich.“
Wiebke Bartelt ergänzt: „Hilfreich wäre es stattdessen, wenn wir Uwe Adlers Stimme auf Landesebene genauso laut hören würden, z.B. wenn es darum geht, die dritte Betreuungsstufe an den Kindergärten und den Deckel für das Essen an den Kindertagesstätten zu finanzieren. Auch der Deckel für das Schulessen sollte auf Landesebene finanziert werden.“
